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Verschwundenes Atlantis


Alle kennen bestimmt die Geschichte des altertümlichen Atlantis, der Insel, die dem Herrscher über Gewässer und Ozeane gehörte.

Panorama des jüdischen Stadtviertels in Lublin Panorama des jüdischen Stadtviertels in Lublin. 1930er Jahre, Fotograf unbekannt.
Foto: "Brama Grodzka Teatr NN"
Herrliche Flora und die natürlichen Lagerstätten machten die Insel zu einem sicheren und reichen Land. Die Städte bezauberten durch ihre Pracht, Tempelmenge und Reichtum. Unerwartet kam aber zu einem Kataklysmus, der Atlantis innerhalb einer Nacht in der Tiefe des Meeres begraben hat. Die Insel samt allen ihren Bewohnern ist untergegangen. Die Ursachen dieser Katastrophe hat man bis heute nicht erklärt.

Es bleibt eine Leerstelle


Ähnliches Unglück ist dem Judenviertel in Lublin zuteil geworden. Das große Stadtviertel, in dem immer das Leben pulsierte und das von fast 40.000 Personen bewohnt war, hörte innerhalb weniger Kriegsjahre auf zu existieren. Es wurde von der Welle der Vergessenheit überdeckt. Es blieb nur eine leere Stelle. Das Stadtviertel, das ein paar Jahrhunderte hindurch einen integralen Teil Lublins bildete, war nicht mehr auf dem Stadtplan zu finden. Möglicherweise ist die Geschichte von Atlantis nur eine Legende, die Existenz des jüdischen Lublins lässt sich aber keineswegs bestreiten.
Modell des jüdischen Stadtviertels im Zentrum "Brama Grodzka  Teatr NN" Modell des jüdischen Stadtviertels, ein Element der Ausstellung "Das Porträt eines Ortes" , im Zentrum "Brama Grodzka Teatr NN".
Foto: Marta Kubiszyn
Immer noch kann man das alte Lublin besichtigen, wenn man die Augen der Phantasie öffnet und die Straßen der Stadt durchstreift. Dann sieht man, wo sich der berühmte Markt befand, wo der Friedhof war und wo die Große Synagoge "Maharshal" stand.

Im Zentrum "Brama Grodzka Teatr NN" befindet sich ein Modell der Lubliner Altstadt, in dem auch das nicht mehr bestehende Judenviertel berücksichtigt wurde.

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