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1. Mai 1933 in Ahlen/Westfalen


Der 1. Mai 1933 war überall in Deutschland ein Tag des Triumphs für die Nationalsozialisten.

Festzug am 1. Mai 1933 in Ahlen/Westfalen Festzug am 1. Mai 1933 in Ahlen/Westfalen, Nordstraße –unten rechts sind zu sehen Imo Moszkowicz (mit heller Mütze), außerdem seine Brüder Aaron und Hermann.
Foto: Privatarchiv H.W.Gummersbach
Ihre politischen Gegner waren in der Mehrzahl durch Inhaftierung ausgeschaltet, und man fühlte sich sicher an der Macht. Die Gewerkschaften reihten sich an diesem Tag ein in die von der Naziregierung veranstalteten Festumzüge zum neugeschaffenen arbeitsfreien "Tag der Arbeit"– und wurden einen Tag später verboten.

Alltägliche Demütigung wurde in den 1930er Jahren selbstverständlich für den jungen Imo Moszkowicz aus Ahlen, der dort in einer ostjüdischen Familie aufwuchs. Seine war wegen ihrer Herkunft besonders oft von antisemitischen Ausschreitungen betroffen. Ausgrenzung, Beschimpfung, ja das Einwerfen der Fensterscheiben prägten den Alltag in einer Stadt, die – so Moszkowicz – "mich immer hat frieren lassen".

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