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Von Dorsten nach Chicago


"Nur Diebe und Mörder wandern nach Amerika aus" - so lautete die Meinung über Auswanderer in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Zeitungsanzeige einer Auswandererfamilie 1880 "Lebewohl"-Zeitungsannonce der Familie Meyer-Wolff aus Dorsten, Mai 1880.
Abbildung: Jüdisches Museum Westfalen
Dies trifft auf die Familie Eisendrath nicht zu, aber indirekt war ein betrügerischer Diebstahl der Anlass für Nathan Eisendraths Entschluss, Dorsten und Deutschland zu verlassen.

Nathan Eisendrath wurde am 7. Januar 1823 in Dorsten als achtes Kind der Eltern Julia und Samson Nathan Eisendrath geboren. Er besuchte einige Jahre das Jungen-Gymnasium Petrinum in Dorsten und lernte dann im väterlichen Familienunternehmen den Beruf des Händlers. Schon in jungen Jahren lieh er sich Geld von seinen Eltern und gründete mit einem Partner ein eigenes Handelsgeschäft. Die Partnerschaft hielt nicht lange, nach kurzer Zeit betrog ihn der Partner Bettinger und floh unauffindbar mit 3.000 Mark. Durch große wirtschaftliche Einbrüche geriet Nathan in existenzielle Schwierigkeiten und er konnte seine Schulden bei den Eltern nicht zurückzahlen. Nach Auseinandersetzungen mit seinem Vater wanderte Nathan im Jahr 1848 über Rotterdam nach New York aus.

Und in Lublin...

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