Jüdische Kultur auf Hebräisch

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Der Bocholter Arbeitskampf von 1913


1913 nahm der größte Arbeitskampf Bocholter Textilarbeiter bei "Cosmann Cohen & Comp." seinen Anfang, weil ein jüdischer Betrieb am ehesten angreifbar erschien.

Plakat zum Textilarbeiterstreik 1913 Gewerkschaftsplakat zum Textilarbeiterstreik von 1913.
(Stadtarchiv Bocholt)
Die Forderung des "Zentralverbandes christlicher Textilarbeiter" lautete: Einführung des Zehn-Stunden-Tages und 15 Prozent Lohnerhöhung. Als es zu keiner Einigung kam, kündigten die Arbeiter bei "Cosmann Cohen & Comp.". Die Fabrikanten-Vereinigung ihrerseits antwortete mit der Aussperrung von 5.800 Textilarbeitern in Bocholt und dem benachbarten Rhede.

Nach 42 Tagen endete der Arbeitskampf im gegenseitigen Einvernehmen, aber ohne großen Erfolg der Streikenden.