Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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Ein neues Haus


Kurz nach seiner Ankunft in Israel nahm Chaim den Kampf für die Unabhängigkeit seiner neuen Heimat auf.

Chaim Zylberklang auf seinem Wachposten in Jerusalem Chaim Zylberklang auf seinem Wachposten in Jerusalem.
Foto: Privatbesitz Chaim Zylberklang
Israel führte damals zahlreiche Kriege mit seinen Nachbarnländern.
Chaims Töchter in Israel Chaims Töchter in Israel.
Foto: Privatbesitz Chaim Zylberklang
Nachdem er einige Jahre als Heimatloser gelebt hatte, gelang es ihm schließlich in Israel, ein neues Leben zu beginnen. Im Juli 1950 kam seine erste Tochter zur Welt. In Erinnerung an Chaims Mutter, die in Sobibór ermordet worden war, erhielt sie den Namen Zysel. Drei Jahre später wurde seine zweite Tochter, Jafa, und 1959 seine dritte, Jona, geboren.

Insgesamt wurde Chaim Großvater von neun Enkelkindern. Die Zeit milderte die traumatischen Erinnerungen an das grausame Unrecht, das ihnen angetan worden war. Aber die Erinnerungen an seine glückliche Kindheit in einer kleinen Stadt in Polen trägt er für immer in seinem Herzen.
Chaim Zylberklang in seinem Heimatort am Monument für die ermordeten Juden Chaim Zylberklang in seinem Heimatort am Monument für die ermordeten Juden.
Foto: Privatbesitz Chaim Zylberklang

Für die Erinnerung


Dank der Einsatzbereitschaft von Mila Frydrych, Natan Irland und Chaim Zylberklang, den einzigen Juden aus Żółkiewka, die den Holocaust überlebt haben, konnte 1996 ein Denkmal zur Erinnerung an das tragische Schicksal der Juden aus Żółkiewka errichtet werden.

Chaim Zylberklang hat seine Erinnerungen aufgeschrieben, damit die Geschichte der Juden aus Żółkiewka nicht in Vergessenheit gerät und weil er sich dessen bewusst ist, wie wichtig es ist, dass jemand über ihr Leben und Leiden Zeugnis ablegt. Sie sind in polnischer Sprache veröffentlicht.