Jüdische Kultur auf Hebräisch

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Familie Moszkowicz in den Mühlen der Shoah


Imo Moszkowiczs Mutter Chaja und vier seiner Geschwister wurden am 22. April 1942 von Essen aus nach Izbica im Bezirk Lublin deportiert hören Sie dazu einen kurzen Audiobeitragund später in nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet.

Deportation von Juden aus Dortmund 1942 Deportation von Juden aus Dortmund 1942.
Foto: Stadtarchiv Dortmund
Die verbliebenen Brüder Imo, Hermann und David wurden in eine Baracke des Sammellagers Essen-Steele eingewiesen und für so genannte "kriegswichtige" Tätigkeiten als Zwangsarbeiter eingesetzt.
Imo Moszkowiczs Bruder David geriet Anfang 1943 in Essen mit dem staatlichen Apparat in Konflikt; nach einem verbotenen Kinobesuch denunziert und in "Schutzhaft" genommen, wurde er deportiert.

Imo und Hermann Moszkowicz wurden am 3. März 1942 in Essen während der Arbeit verhaftet und über eine Sammelstelle in Dortmund nach Auschwitz gebracht.

Zwangsarbeit für die IG Farben


In Auschwitz gab sich Imo Moszkowicz als Zimmermann aus und überlebte so die Selektion nach der Ankunft. Er musste im IG-Farben-Werk von Monowitz schwerste Transport- und Bauarbeiten durchführen. Bei Annäherung der sowjetischen Truppen wurde er mit anderen auf einen "Todesmarsch" nach Westen geschickt. In Liberec/Reichenberg wurde diese Gruppe von der Roten Armee befreit.