Jüdische Kultur auf Hebräisch

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Das Lager Westerbork


Erich und Rosa Gottschalk bezogen nach ihrer Verhaftung im Sommer 1940 in Westerbork eine bescheidene Barackenwohnung; im Juni 1941 kam dort ihre Tochter Renée zur Welt. Die Hoffnung auf eine weitere Emigration war auch nach der Nazi-Okkupation noch nicht ganz zerstört.

Lagergeld aus Westerbork Lagergeld aus dem Lager Westerbork.
Abbildung: Jüdisches Museum Westfalen
Im Sommer 1941 beschlossen die Deutschen die "Entjudung" der Niederlande. Das seit 1939 bestehende Sammellager Westerbork wurde zum "Durchgangslager" für Transporte in so genannte Arbeitslager erklärt und vergrößert. Die Lagerleitung ging in die Hände der SS über.

In die Vernichtungslager


Ab Juli 1942 bis zum September 1944 fuhren von hier die Deportationszüge mit etwa 100.000 Menschen in die Vernichtungsstätten in Polen. Eine Weile genossen die schon vorher dort wohnenden deutschen Juden eine privilegierte Stellung, doch ab September 1943 wurden auch sie in die Transporte gezwungen.
Erich Gottschalks Eltern und sein Bruder Siegfried wurden im Januar 1944 nach Theresienstadt transportiert im Juli 1944 sind sie in Auschwitz ermordet worden. Erich, Rosa und Renée Gottschalk wurden im Herbst 1944 deportiert.
Mahnmal in der heutigen Gedenkstätte Westerbork Mahnmal in der heutigen Gedenkstätte Westerbork.
In Westerbork befindet sich heute eine Gedenkstätte.